Thailand

KOH PHANGAN

(24.09-01.10.)

 

Koh Phangan eine Perle in mitten des Golfs von Thailand und umzingelt von vielen weiteren Inseln, darunter auch Koh Tao, welches als Taucherparadies den Ruf weg hat und Koh Samui.

Unser Boot ist in Koh pangan gestrandet, was für ein Glück nach der 13 stündigen Fahrt mit Mini Van, Bus und Fähre. Wir hatten uns wie immer vorab im Internet schlau gemacht, wo wir die ersten beiden Nächte verbringen können, um dann vor Ort für die nächsten 14 Tage ein passendes Dach über dem kopf zu finden. Angekommen sind wir in Thong Sala im Süden der Insel und somit auch das Zentrum von Koh Phangan. Rabea hatte wie meistens für einen schönen gemütlichen Platz gesorgt und das im Coco Garden Resort. Eine sehr schöne Anlage mit dem besten COCONUT Shake ever, dafür waren die Bungalows eher untere Kategorie im höheren Preissegment. Natürlich haben wir uns an Tag eins gleich ein Moped ausgeliehen und sind los gedüst, um die unzähligen Anlagen, Resorts und Beachbungalows abzufahren. Vom Gefühl her entschieden wir uns im Westen anzufangen. Zwischen Preis und Ausstattung können manchmal Welten liegen, wie wir sofort merkten. Wir fuhren von Thong Sala 10 km weit in Richtung Westen und hielten dort an, wo wir vielleicht was gutes vermuteten, dem war nicht immer so. Wir dachten zeitweise, dass wird ein sehr langer Tag und ein paar Minuten später hatte ich den richtigen Riecher. Unsere Unterkunft für die kommenden 14 Tage ist gefunden. Neue Gebäude, ein bequemes Bett, schöner Balkon und ein großer privater Strand nur 30 Sekunden von unserer Tür entfernt. Es passte alles auch der Preis mit 12, 50 pro Nacht ein bisschen über Budget aber den Luxus zum Schluss wollten wir uns einfach nochmal gönnen. Nach den ersten Tagen die man zur Einfindung hatte und die Insel mit dem Roller einmal abgedüst hat, stelle ich mal eine Behauptung auf. Wir beide erkennen viele Parallelen zu Bali. Die Insel lädt definitiv zum relaxen ein, wer das nicht kann hat genügend andere Möglichkeiten sich die Zeit zu Vertreiben, wie z.B.: schwimmen, schnorcheln, Yoga machen oder an einem Thaiboxing Kurs teilnehmen. Außerdem gibt es unzählige Restaurants oder Straßenküchen und Bars, wo eine schöner ist als die andere. Wir haben unsere Streetkitchen gleich gefunden und das nur fußläufig 5 Minuten von unserem Bungalow. Wir essen jetzt nämlich jeden Abend bei Mama Pooh, den Tipp hat uns der liebe Martin gegeben, den wir auf unserer Australienreise kennen gelernt haben, er hat nicht übertrieben. Das wäre auch was für euch!

Was ich unbedingt noch schreiben muss. Wir beide sind absolute Inselfans und lieben die Insulaner und Ihre Mentalität, so ein entspanntes Leben unter der Sonne einfach nur schön. Auf unserer Reise hatten wir ja schon einige Inseln im Programm und immer wieder freuen wir uns auf das Flair was von diesen schönen Orten ausgeht. Es gibt aber noch viele andere schöne Dinge wie zum Beispiel früh morgens vor dem Frühstück ins Meer zu springen, von einem Café ins andere zu stolpern oder wie ich (Michael) sich in den letzten 2 Wochen von einem Straßenhund in die Hand beißen zu lassen, gekrönt wurde das mit 2 Tagen Krankenhausaufenthalt und das genau an Rabeas Geburtstag, wo doch alles so schön begann. Den Abend zuvor, haben schön rein getanzt bei ausgelassener Stimmung und gutem Beat. Der nächste Morgen sah ähnlich cool gelassen aus, bei einem schönen Frühstück und einer Massage direkt am Strand haben wir die Zeit zusammen sehr genossen und Rabea hatte, hoffe ich einen schönen Tag.

Für alle die das jetzt lesen, ja ich weiß man streichelt keine Hunde die umher laufen und lässt sich nicht beißen, besonders nicht wenn die Freundin Geburtstag hat :-) Passiert ist passiert, was bleibt ist die Erinnerung und die Narbe an der Hand. Immerhin muss ich sagen, dass es mein erster Krankenhausaufenthalt im meinen Leben war und der mir so angenehm wie möglich gestaltet wurde. Rabea schlief 2 Tage mit bei mir im Zimmer und ich konnte mein Essen a la carte auswählen, schließlich zahlte der ADAC komplett. So kam ich unverhofft zu dem ganzen leckeren Essen was ich teilweise vermisst habe, wie Pizza :-). Nach 2 Tagen am Tropf und immer wieder Tiefenreinigung der Bisswunde wurde ich entlassen. Das kuriose an den 2 Tagen im Krankenhaus schien nicht einmal die Sonne, erst wieder beim verlassen. Als ob Sie auf mich gewartet hätte :D. Mittlerweile ist alles gut, ich habe die beste Freundin die sich rührend um mich kümmert und mit dem Roller durch die Gegend düst, als ob sonst wer hinter ihr her wäre :D So werde ich gezwungen den Roller nicht zu bewegen und Rabea freut sich uns umher zu kutschieren. Das macht sie bestens, die Berge hoch und runter, Krämpfe in den Fingern vom ganzen Bremsen :-). Unsere bisher schönsten Strände von Koh Phangan befinden sich definitiv im Nord/Westen und im Nord/Osten der Insel( Secret Beach, Haad Yao West, Haad Chaloklum, Haad Khom und Haad Than Sadet). Da es hoch oben im Norden auch noch sehr schöne geben soll, fahren wir kommende Woche hin, wenn es meiner Hand wieder besser geht.

Heute entlasse ich euch ins Wochenende mit folgendem Tagesablauf:

 

ausschlafen, im Meer baden, schön frühstücken, relaxen in der Hängematte, mit dem Roller umherfahren, um schöne Fotos machen, Café trinken und äußerst lecker Speisen und das bei traumhaften Sonnenschein und Stahlblauem Himmel. Wer Lust bekommen hat, für den ist Koh Phangan genau das Richtige, aber bitte nicht beißen lassen :-)

Bis bald ihr lieben!

 

Thailand

20.08-13.10

CHIANG RAI & CHIANG MAI

(20.08-27.08)

 

ein herzliches Sawadeee aus Thailand!!

 

Wie Ihr aus unserem letzten Laosbericht sicherlich entnommen habt, neigt sich unsere fantastische Reise um die Welt so langsam aber sicher dem Ende zu, was natürlich nicht heißt, dass wir es langsam ausklingen lassen werden. Wir wären nicht wir, wenn wir es nicht bis zum Schluss nochmal richtig auskosten, schließlich haben wir ja noch 55 Tage vor uns.

Unsere erste Station wird Chiang Rai oben im Norden sein. Um dort hinzukommen bedarf es von Luang Prabang etliche Stunden, um genau zu sein 20 an der Zahl. Somit findet sich diese unter den Top 3 der längsten Fahrten wieder. Da wir unser Visum für die kommenden 55 Tage bereits im Reisepass hatten, war der Übertritt nach Thailand sehr entspannt und alles klappte wunschgemäß. Diese Stadt im Norden Thailands ist für viele Reisende ein Knotenpunkt auf dem Weg nach Laos oder natürlich auch umgekehrt, wie für uns auch. Nach unserer Ankunft, ging es für uns direkt in ein Guesthouse, wo wir für 2 Nächte Unterschlupf fanden. Da Chiang Rai jetzt nicht so wahnsinnig viele Sehenswürdigkeiten hat, waren die beiden Nächte völlig ausreichend. Wie all so oft mieteten wir uns einen Roller. Es ist nach wie vor das beste Fortbewegungsmittel, um schön unabhängig von anderen die Sehenswürdigkeiten anzufahren. Wir hatten uns für den einen Tag, den wir in Chiang Rai verbrachten drei Attraktionen herausgesucht, obwohl im Nachhinein nur wirklich zwei davon wirklich gut waren.

Der Wat Rong Khun auch White Temple genannt ist mit Sicherheit das Wahrzeichen in Chiang Rai, wodurch natürlich auch Menschenmassen ohne Ende anzutreffen waren. Aufgrund seiner Bauweise ist er so ziemlich einzigartig meines Wissens nach. Die gesamte Tempelanlage soll erst im Jahr 2070 komplett fertiggestellt werden. Da fragt man sich ernsthaft, was die da noch alles dran machen wollen :D Für uns sah der Haupttempel mit all seinen Elementen und Verzierungen schon sehr faszinierend aus, abzuwarten, was in den nächsten 54 Jahren noch so alles passiert. Die Maschine wieder angeschmissen, sollte uns der Weg zu den Frauen mit den Giraffenhälsen führen. Ich denke Ihr wisst was damit gemeint ist, falls nicht schaut euch einfach die Fotos an. Da wir beide so etwas noch nie zuvor gesehen hatten, war die Neugier groß. Der Weg ging zu einem Dorf, wo diverse ethnische Minderheiten zusammen leben, unter anderem die Frauen mit den „Longnecks“. Angekommen an dem sogenannten Village machte sich Ernüchterung breit. Man hatte das Gefühl man bewegt sich frei in einem künstlich angelegten Menschenpark. Natürlich war es interessant diese Menschen zu treffen und die unzähligen Ringe am Hals zu sehen aber im Nachhinein hatte man eher ein ungutes Gefühl, so etwas unterstützt zu haben. Es fühlte sich nicht so an als wäre das alles „Echt“ was wir dort vorfanden. Mit diesen Eindrücken verließen wir Chiang Rai auf den Weg in das 3 Stunden entfernte Chiang Mai. In Chiang Mai hieß es dann volle Kraft voraus. Raus aus dem Lotterleben und wieder Action, eine neue Stadt mit vielen Programmpunkten. Untern anderem standen ein Kochkurs auf dem Plan, eine Elefanten Auffangstation, die berühmte Thailändische Massage sowie viele andere schöne Dinge. Wir suchten uns unserem Geldbeutel entsprechend ein schönes Guesthouse aus. Das gute an unserer Unterkunft war, dass wir tagtäglich Fahrräder frei zur Verfügung hatten, sowie eine Küche die wir benutzen konnten. Das ist schon verdammt viel Luxus, wenn man bedenkt, dass wir seit März nicht mehr unser eigenes Frühstück machen konnten. Somit ging es auch gleich in den westlichen Supermarkt direkt um die Ecke. Mich hat das Überangebot komplett geplättet und ein Gefühl von leichter Überforderung machte sich breit. Ich bevorzuge dann mittlerweile doch lieber die Märkte auf der Straße :-). Somit war wenigstens unser tägliches Frühstück gesichert und wir hatten Müsli, kaum zu glauben. Die kommenden Tage hieß es viel durch die Gegend radeln, den Nachtmarkt zu besuchen, eines der schönen Kaffees auszuprobieren ( von denen es unzählige gibt) und so weiter und sofort. Ich beginne mal mit den wirklichen Highlights dieser Woche. Angefangen hat diese mit der Thai cooking School. Für uns war es das erste Mal auf der Reise, dass wir eine Kochschule besuchten und dafür haben wir uns auch die richtige herausgesucht. Es wurde ganztags gekocht. Zur Auswahl standen ingesamt 5 verschiedene Gerichte ( Curry, Suppe, 2 Reisgerichte, Frühlingsrollen, Dessert) plus die selbst gemachte Chiliipaste. Es war eine bunt gemischte Truppe aus Schotten, Amis, Franzosen und natürlich Deutschen. Unser Kochlehrer Mr. Chai hat sich die Zeit genommen und alles bestens erklärt und er war für den ein oder anderen Spaß immer zu haben. Sicherlich könnt Ihr euch vorstellen, dass das Essen auch extrem lecker war und wir mehr hatten als wir essen konnten. Somit war für das Essen am kommenden Tag bereits gesorgt. Wir hatten wirklich viel Spaß und konnten einiges lernen und würden jeden der Thailand besucht eine Kochschule empfehlen. Für alle zu Hause, wenn Ihr Lust habt auf Thailändisch, ladet uns ein wir kochen gerne mit und für Euch :-)

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Das nächste Highlight sollte nicht lange auf sich warten lassen. Wer es nicht weiß Thailand ist Elefantenland. Deshalb stand auch ein Besuch einer Elefantenauffangstation auf unserer Liste. Diese führte uns in den Doi Inthanon Nationalpark. Dort im Dschungel gelegen gibt es eine der wenigen Stationen für Elefanten, wo man sich sicher sein kann, dass es Dumbo und seinen Gefährten gut geht (keine Elefantenshows oder Elefanten reiten !!!). Angekommen nach ca. 1,5 Stunden Fahrt, strahlten die Augen, als man weit Entfernt die sanften Riesen bereits sah. Jeder kennt Elefanten hat sie vielleicht auch schonmal gesehen. Für uns war es so in der Art das erste Mal. streicheln, kuscheln , spielen, füttern, bürsten, waschen. Das mögen Elefanten ob groß oder klein. Das Hauptaugenmerk lag bei den meisten natürlich auf dem „Baby" aber auch die großen waren so lieb und vertrauenswürdig. Ein Blick in die kleinen Augen genügt um festzustellen, es geht Ihnen dort ausgesprochen gut. Für uns beide eine ganz tolle und wunderbare Erfahrung so nah zu sein unbeschreiblich schön, ein ähnliches Gefühl wie bei den Walhaien auf den Philippinen. Sehr zufrieden beendeten wir den Tag bei einer traditionellen thailändischen Massage. „Ich wusste nicht das mein Körper so biegsam ist“ es war eine gute Erfahrung und irgendwie hatten wir danach Muskelkater :-). Man fühlte sich wie bei einem Tanz, eine Art Abfolge von Bewegungen, wo der Masseur den Takt vorgegeben hat. Mit diesen wunderschönen Erlebnissen verlassen wir Chiang Mai in Richtung Pai.

Wir berichten bald wieder und lassen euch mit unseren Eindrücken der ersten Woche in Thailand alleine. Allen eine schöne neue Woche bis bald!

PAI & CHIANG MAI again

(27.8.8-4.9.)

 

Das nächste Ziel sollte also Pai heißen. Pai ist eine kleine Stadt im Norden Thailands, die als „Hippiestadt“ bekannt ist. Viele Künstler und Althippies setzten sich hier ab und genießen ihr Leben in diesem ruhigen verschlafenen Ort.

Die Fahrt nach Pai ist allerdings alles andere als ruhig, sie erinnerte an die Fahrt in Laos von Vang Vieng nach Luang Prabang, denn auch die enthielt um die 750 Kurven. Wir waren also mehr als froh, als wir endlich angekommen waren :D Wir liehen uns gleich einen Roller für die nächsten zwei Tage, um das Umland etwas zu erkunden. Doch ersteinaml ging es durch die kleine süße Stadt. Wir fühlten uns auf anhieb wohl, der Spirit dieser Stadt war so angenehm schön! Überall kleine Straßen viele Kaffees , Restaurants, kleine Verkaufsständer, Massageläden und Tattooshops wie Sand am Meer :D Und das Beste war der Nachtmarkt, der jeden Abend stattfand. Wir konnten uns nie so recht entscheiden, was wir essen wollten und deshalb teilten wir uns immer alles mögliche, um möglichst viel zu probieren. Es gab einfach eine fantastische Auswahl, vom Thai food zu Burritos, Falafel, Spinatlasagne, frischen Waffeln, Crepés und vieles vieles mehr. Das Paradies :D wir aßen eigentlich jeden Abend zu viel :D aber es schmeckte einfach zu gut und günstig war es auch noch!!!

Aber jetzt mal Weg vom Essen, denn ein anderes Highlight war unsere Unterkunft es war ebenfalls das Paradies, nicht nur vom Namen („Pairadise“) sondern auch die Location war einfach wunderschön. Etwa 15 Minuten vom Stadtkern entfernt auf einem Berg gelegen tat sich eine traumhaft schöne und gepflegte Bungalowanlage auf. Wir fühlten uns immer wohler und deshalb blieben wir auch gleich nochmal 3 Nächte länger :D Wir hatten also unser kleines schnuckeliges Bungalow mit Veranda, Blick auf einen schönen Teich und direkt daneben einen Naturpool. Ach... wenn ich nur wieder daran denke will ich am liebsten sofort wieder zurück :D Es war Erholung pur. Eine richtige Oase, denn es war auch das gemütlichste und größte Bett seit Monaten, wie schliefen wie Babys!!!

Wie schon erwähnt hatten wir uns ja für zwei Tage einen Roller geliehen, also machten wir uns auch noch auf, um die Gegend etwas zu erkunden. Am ersten Tag ging es zu dem Canyon von Pai, hier hatte mein eine wirklich schöne Aussicht und man konnte eine Weile dort herumspazieren, weiter ging es dann zu Memorial Bridge, aus dem zweiten Weltkrieg. Eigentlich „nur“ eine alte Brücke, wenn ich es mal so sagen darf :D . Wir fuhren dann noch etwas abgelegenere Straßen, um einfach die Natur um einen herum zu genießen. Überall Berge, und grün so weit das Auge reichte. An Tag zwei ging es hoch hinaus. zu einem Tempel namens Wat Phra That Mae Yen, hier konnte mein eine riesige weiße Buddha Statue bewundern und gleichzeitig einen schönen Ausblick auf die Natur Pai´s. Ein schöner und ruhiger Ort.

Schwupp die wupp wieder auf den Roller und zwar 15 km weiter nördlich, mitten in den Dschungel, zu einer der sehr bekannten Hotsprings. Diese heißt aber noch "secret Hotsprings". Ihr müsst wissen um Pai herum gibt es unendlich viele Hotsprings, diese sind natürlich entstandene Thermalbäder die entweder zum baden genutzt werden können oder aber auch zum kochen (bei 92grad heißem Wasser). Wir genossen es sehr mitten im Dschungel gemütlich in einem warmen „Bad“ zu sitzen. Wirklich herrlich, die Temperatur lag bei diesen Hotsprings bei ca 35grad. Wir verbrachten gut 1 1/2 Std an diesem Ort, auch wenn diese Hotsprings nicht mehr so ganz "secret" waren, war es schön und erholsam.

Die darauffolgenden Tage genossen wir die Zeit in unserer schönen Anlage, ließen uns 1 Sdt die Füße massieren (man was das schön :D), tranken Kaffee und aßen natürlich jeden Abend lecker. Doch nach 6 Tagen entschlossen wir uns, wieder zurück nach Chiang Mai zu reisen - schweren Herzens, denn wie schon erwähnt fühlten wir uns sehr wohl in Pai und wir werden definitiv nochmal wiederkommen, nur nicht auf dieser Reise. Es ging vorgestern (02.09.) also wieder zurück, auf der Horrorstrecke nach Chiang Mai, hier checkten wir wieder bei dem selben Guesthouse ein, bei dem wir schon das erste Mal waren.

Wie ihr im letzten Bericht ja sicherlich schon gelesen habt, fühlten wir uns auch hier in dieser Stadt sehr wohl. Es ging gestern also nochmal den ganzen Tag mit dem Fahrrad durch die Stadt, um nochmal ein paar andere Ecken von Chiang Mai zu entdecken. Wir stolperten über einen super süßen kleinen Markt, mit vielen Leckereien, wir stärkten uns und Abends ging es dann auf die sogenannte Walking Street, diese findet nur Samstags und Sonntags statt und ist eine niemals endende Straße mit ca 10000000 Ständen :D. Reizüberflutung pur und ein riesen Menschenauflauf. Trotzdem hat es uns irgendwie gefallen. Es waren viele Händler dort, die ihre selbstgemachten Waren verkauften und teilweise wirklich schöne Ideen hatten, deshalb genossen wir es von Stand zu Stand zu bummeln und einfach zu schauen, was sich die Menschen haben einfallen lassen.

Heute ist nun der letzte Tag hier in Chiang Mai, diesen nutzen wir um das 3D Museum zu besuchen, wir hatten schon in der ersten Woche davon gehört, es aber irgendwie nicht geschafft, deshalb wollten wir es uns unbedingt nochmal ansehen. Der Eintritt war etwas übertrieben, aber die Künstler haben sich einiges Einfallen lassen und es entstehen wirklich witzige Bilder. Alles in allem war es ein schöner Besuch in dem Paradise Art Museum.

Morgen ist es dann Zeit auf Wiedersehen zu Chiang Mai und zum Norden Thailands zu sagen, denn es geht in die verrückte Metropole BANGKOK. Wir sind sehr gespannt, was uns erwartet und wie uns diese Stadt gefällt.

Habt einen schönen Sonntag ihr lieben!

BANGKOK

(5.09.-09.09)

 

Bangkok, Thailands pulsierende Metropole versprüht Ihren ganz eigenen, besonderen Charme mit einer Mischung aus traditioneller Kultur und modernen westlichen Großstadtleben. Es gibt unzählige prunkvolle Tempel und Buddha Statuen von einem unschätzbaren Wert. Auch wer einfach nur in Bangkok shoppen möchte kommt hier ganz klar auf seine Kosten. Es gibt unzählige Shoppingmalls die miteinander verbunden sind aber auch die traditionellen Märkte laden zum schlendern ein.

 

Der Besuch in der 10 Millionen Einwohner Stadt ist in zweierlei Hinsicht aufregend und man begegnet Ihr im Anfang erstmal mit Respekt. Bei uns beiden überwog die Vorfreude und das gepaart wie immer mit einer Portion Respekt, da man natürlich noch nicht wusste wie es in der wuseligen Stadt so abläuft. Ob man gleich wieder als Tourist verarscht und abgezogen wird, man weiß es halt nicht. Unsere 13 Stündige Fahrt von Chiang Mai nach Bangkok verging wie im Fluge. Im Vorfeld hatten wir uns eine Unterkunft gebucht, was definitiv auch richtig war für den Moment, bei der ganzen Auswahl die es dort so gibt . Für uns ging es in Richtung Altstadt, um genau zu sein zur Kaoh San Road. Das ist DIE Straße in Bangkok, wo es so richtig abgeht. Unser Hotel lag aber in einer Nebenstraße im Rückwärtigen Raum. Bevor wir aber dort hinfuhren, hieß es erstmal bei Ankunft am Busterminal, wie kommen wir hier weg. Natürlich wurde man gleich belagert von Taxi und TUK TUK Fahrern die Ihr Geschäft mit uns schon witterten. Rabea und Ich waren aber erstmal taktisch sehr zurückhaltend und lehnten dankend ab, bis wir unsere Rucksäcke und den ganzen Kram beisammen hatten. Ok irgendwie müssen wir uns fortbewegen es waren ja immerhin noch knapp 13 km zum „Hotel“. Den ersten den wir ansprachen, wollte uns per privat Taxi für 400 Bhat (10€) fahren. Wir lachten und gingen weiter. Der TUK TUK Fahrer sah uns von der anderen Seite und kam auf uns zu und wollte uns erst für 250 und dann für 200 Bhat fahren. Wir überlegten hin und her, entschieden uns aber gegen Ihn. Wir entschieden uns für das öffentliche Taxi, mit Taximeter kein Festpreis. Es zählt was gefahren wurde. Es hätte teuerer sein können aber auch viel günstiger. Zu unserem Glück war es das auch, wir zahlten letztendlich nur 110 Bhat (2,60€). Die Freude war groß und zum Schluss lachten wir. Also angekommen mitten im Hexenkessel, kam die Frage auf, ausruhen oder gleich weiter. Wir waren uns einig, schlafen konnten wir eh noch nicht, also ging es auf die Khao San Road.

Die Khao San Road ist eine 400 m lange Straße umgeben von unzähligen Kneipen, Bars und Unterkünften im unteren und mittleren Preissegment. Sie ist somit auch Bangkoks Backpacker-Meile schlechthin. Da wir uns diesen Spaß nicht entgehen lassen wollten, zogen wir auch mit einem Bier in der Hand los, um uns das bunte treiben auf den Straßen anzuschauen. Wir hatten jede Menge Spaß an diesem Abend, tanzten auf der Straße und waren so glücklich, dass wir nur jeder nur 2 Bier brauchten um angetrunken zu sein :D :D. Der kommende Tag war sehr entspannt. Wir hatten uns eigentlich vorgenommen, eine der Rooftop Bars zu besuchen von denen man einen wunderschönen Blick über die Stadt bekommt, gerade bei einsetzender Dämmerung. Leider war das mit TUK TUK und Taxi extrem teuer, da in diesem sehr Touristen Viertel jeder den Preis bezahlt der Verlangt wird, was das Reisen für Backpacker wie uns sehr erschwert. Wir ließen das also für den Abend und haben das Internet durchforstet wie man sich am günstigsten Fortbewegt. Heraus gekommen ist der local bus mit dem wir uns die kommenden Tage wunderbar und besonderes günstig fortbewegt haben. Wir fuhren also links nach recht nach oben nach unten und steckten mit dem Bus tief im Großstadt Dschungel fest. Es machte wie immer Spaß sich auf die Art und Weise in einer Millionenmetropole wie Bangkok fortzubewegen. Und somit ließen wir uns auch einen Abend auf der Rooftbar nicht entgehen, natürlich waren die Preise für ein paar Bierchen verhältnismäßig teuer aber der Ausblick war es auf jeden Fall wert, es war atemberaubend Bangkok von oben zu sehen und wir genossen den Abend sehr.

Die letzten Tage liefen wir etliche Kilometer, besuchten einen der schönen Stadtparks, staunten über die riesengroßen Shopping Malls und machten uns ein Bild vom riesigen verrückten Chinatown von Bangkok. Wir können sagen, dass uns Bangkok für die ersten 4 Tage erstmal gereicht hat und wir die Stadt zumindest nicht hassen. Aber es ist jetzt erstmal die Zeit gekommen auf die Inseln zu fahren, um nochmal richtig Sonne zu tanken. Schließlich fliegen wir ja von Bangkok wieder zurück und werden so nochmal 2-3 Tage dort verbringen weil es eigentlich doch ziemlich cool war und wir uns beide in so einer riesigen Stadt doch auch wohl fühlen können.

 

AO NANG & KOH LANTA

(10.09-23.09)

 

Guten Morgen von der schönen Insel Koh Lanta !

 

Da wir unsere letzten Wochen so sehr in vollen Zügen genießen hört „erst“ jetzt wieder von uns. Unsere Reise ging also von Bangkok aus in den Süden Thailands. Erstes Ziel war die Halbinsel Krabi, Ao Nang ,von diesem Ort hörte man sehr geteilte Meinungen, einige sagen es sei ein wunderschöner Ort andere sagen es lohnt sich nicht wirklich. Wir sind ebenfalls eher letzterer Meinung. Aus diesem Grund blieben wir auch nur drei Nächte dort. Ao Nang ist ein wahnsinnig touristischer Ort, vor jedem Restaurant stehen Leute, die einen mit 10-30% Discount aufs Essen in ihr Restaurant locken wollen. Eine ganz schreckliche Atmosphäre und nicht schön, um entspannt an der Promenade entlang zu schlendern.

Dafür machten wir uns an unserem zweiten Tag auf einen langen Spaziergang am Strand, wir sahen in der Ferne so einen weißen schönen Sandstreifen, da wollten wir unbedingt hin :D er war letztendlich weiter weg als gedacht, aber die 1 1/2 Std laufen haben sich doch bezahlt gemacht. Es war wirklich schön dort, fast weißer Sand und durch die Kalksteine drumherum ein schönes Bild, wir genossen das gute Wetter und legten uns an den Strand, bevor es wieder auf den langen Rückweg ging. Am nächsten Tag hatten wir leider kein Glück mit dem Wetter, es regnete fast den ganzen Tag, also waren wir auch froh den darauffolgenden Tag schon weiter zu ziehen. Es sollte auf die schöne Insel Koh Lanta gehen. Mit Minivan und Autofähre erreichten wir die Insel nach gut 4 Std. Der erste Eindruck war: Ruhe. Man merkte hier sehr deutlich, dass wir in der Nebensaison da sind. Viele Bars und Restaurants haben geschlossen und auch die Unterkünfte sind alles andere als ausgebucht. Und auch über das Wetter hatte man gehört, dass es seit Tagen nur noch regnete, es ist ja schließlich Regenzeit! Doch davon haben wir nichts mitbekommen. Vom ersten Tag an hatten wir so gut wie nur gutes Wetter, mit kleinen kurzen Regenschauern. GLÜCK!

Gut für uns :D wir hatten uns im Internet eine schöne Unterkunft herausgesucht und sie ist auch einfach wundervoll. Ein riesiges Zimmer, ein wahnsinnig bequemes Bett (Unter den Top 3 der bequemsten Betten auf der ganzen Weltreise) und einen wundervollen Pool. Wir fühlten uns hier so wohl, dass wir immer wieder verlängert haben uns letztendlich noch bis Freitag(23.09) hier bleiben!

Da wir Koh Lanta bei unserer Ankunft schon um 13:00 erreichten und das Wetter so gut war, liehen wir uns gleich noch einen Roller, um die Insel kennenzulernen. Wir fuhren einmal die gesamte Insel ab, um uns einen Überblick zu verschaffen, fuhren alle Strände an, die es hier gibt. Zugegeben es sind nicht die schönsten Strände, die wir aus unserer bisherigen Reise gesehen haben, aber zum baden und sonnen reichen sie alle mal :)

Wir liehen uns immer wieder mal einen Roller, es ist wir ihr wisst einfach die beste Möglichkeit alles zu sehen und man ist so schön unabhängig und frei! Wir entdeckten ein paar einsame kleine Strände, einige schöne Buchten und besuchten einige Male die Oldtown von Koh Lanta, hier gibt es einige nette Restaurants oder Cafes direkt am Wasser und schönen Schaukeln. Dafür ist man ja schließlich nie zu alt ;)

Außerdem kauften wir uns für die Strandtage beachball Schläger, was die beste Investition war :D Wenn wir also nicht gerade mit dem Roller herumfahren, am Strand liegen oder in unseren Pool springen spielen wir beachball :D Gestern ging es mit dem Roller in den Mu Ko Lanta Nationalpark. Hier verbrachten wir einige Stunden, es gab einen schönen Leuchtturm, einige schöne Buchten und Aussichtspunkte, sowie einen „Nautre trail“ durch den Dschungel. Natürlich kein vergleich zu den Nationalparks in den USA, aber trotzdem einen Besuch wert. Nach einem kurzen Abstecher in die Oldtown ging es mal wieder zum Strand, wir brutzelten in der Sonne, spielten eine Partie Beachball und warteten auf den Sonnenuntergang, der sich wirklich lohnte.

Ab heute ist es nun unser letzter Tag hier auf Koh Lanta :( Wir werden es noch ausführlich genießen, wie sollte es auch anders sein! Morgen geht es dann weiter zur Ostküste auf die bekannte Insel Koh Phangan. Dort werden wir dann unsere letzten zwei Wochen unserer Reise verbringen, bevor es dann nochmal für 2-3 Tage nach Bangkok geht und wir dort unseren Flug in die Heimat antreten werden!

Ihr hört bald wieder von uns ihr lieben.

 

P.S.: sind dieses Mal etwas mehr Fotos, da unser Bericht ja etwas später gekommen ist als üblich ;) Die ersten 4 Fotos sind aus Ao Gang, der Rest aus Koh Lana!

 

KOH PHANGAN

(02.10-09.10)

 

Einen wunderschönen Guten Morgen von Koh Phangan!

 

Kaum zu glauben, doch so langsam geht es wirklich dem „Ende“ zu, es ist nicht einmal mehr eine Woche bis wir wieder in Deutschland sind. Aber so ganz können und wollen wir es noch nicht wahr haben, wir werden das Ganze wahrscheinlich erst einige Tage/Wochen nach unserer Ankunft richtig realisieren, dass die Freiheit des Reisens erst einmal vorüber ist und eine neue, andere Zeit anbricht. Und aus genau diesen Gründen haben Micha und ich uns geschworen, die letzten Tage so sehr zu genießen, wie es uns nur möglich ist!

Nachdem es Micha mir seiner Hand immer und immer besser ging konnten wir wieder mehr Unternehmen, wir sind mit dem Roller jeden Tag los, um noch ein paar andere und neue Ecken von dieser wundervollen Insel kennen zu lernen. Wir haben noch ein paar andere schöne Strände entdeckt und waren an dem „Bottle Beach“, dies ist ein sehr bekannter Strand und nur mit den sogenannten Taxibooten zu erreichen, da die Straße kaum befahrbar ist und ein sehr starkes Gefälle hat. Am Bottle beach verbrachten wir fast den ganzen Tag ( etwas zu lang aber wir hatten unserem Taxifahrer gesagt er soll uns erst gegen 4 wieder abholen und es war gerade mal 10) Wir sonnten uns also etwas, spielten Beachball und einige Runden Pool Billiard, stärkten uns an einem Strandrestaurant! Den darauffolgenden Tag machten wir DIE Entdeckung, das beste Café auf der ganzen Insel :D wir ihr vielleicht schon mitbekommen habt, haben Micha und ich uns auf der Reise (vor allem nach Melbourne) zu echten Kaffeeliebhabern entwickelt und im „Bubba´s“ gab es seit langem den allerbesten Kaffee, also wurde dieser Ort für die nächsten Tage unser Lieblingsort. Dieses Café gehört einem sehr netten Holländer in unserem Alter, der ebenfalls vorher in Australien war und dort gearbeitet hat. Er hat sich den Traum auf seiner Trauminsel verwirklicht und sein eigenes Café aufgemacht. Wirklich ein toller Ort!

Außerdem sind wir die letzten Tage immer sehr früh aufgestanden, damit uns die Tage länger vorkommen und wir morgens schön früh schon ins Meer springen konnten. Glück pur. Morgens früh aufzustehen, Türen vom Bungalow zu öffnen, 20 Sekunden zum Strand zu laufen und reinzuspringen. Viel mehr braucht man nicht, um glücklich zu sein!

Und um ehrlich zu sein wird uns das alles fürchterlich fehlen. Diese wahnsinnige Freiheit, die man ein Jahr lang genießen konnte, jeden Tag aufs neue selber entscheiden zu können „was machen wir heute“ , „welche schönen Orte werden wir heute entdecken“ ? Es wird sicherlich erst einmal eine große Umstellung, auch wenn wir uns riesig auf unsere Familie, Freunde und auf das was die nächsten Monate kommt freuen. Es wird auch ein Abendteuer, auf eine andere Art und Weise ;)

 

Die Sache macht es etwas leichter, dass wir UNS haben! Wir schätzen uns so glücklich, dass wir all diese Erfahrungen miteinander teilen durften und wir uns nun so gut kennen lernen konnten, wir wissen was wir aneinander haben und wir der andere tickt, auch wenn es natürlich auch anstrengende Tage dazwischen gab :D (schließlich sind wir 24/7 zusammen) überwiegen deutlich die wunderschönen Erfahrungen, die wir zusammen erlebt und durchlebt haben! Wir sind sehr dankbar so eine Reise gemacht haben zu können und wir die besten Eltern der Welt haben, die IMMER egal in welcher Situation für uns da waren. DANKE an dieser Stelle. Wir lieben euch sehr.

 

So genug jetzt mit der Gefühlsduselei! :D Heute (Sonntag) lassen wir uns noch ein allerletztes Mal massieren und genießen den Tag hier auf der Insel, denn morgen geht es weiter. Zurück nach Bangkok, wir haben uns dazu entschlossen mal mit dem Zug zu fahren, da wir dieses Verkehrsmittel noch gar nicht auf unserer Reise genutzt haben. Wir sind gespannt. bis Donnerstag bleiben wir noch in Bangkok bis unser Flug morgens geht.

Also bis ganz bald ihr liebem!!!!! Ihr werdet noch einmal von uns hören.

 

Macht euch einen schönen Sonntag.