Laos

Laos

28.07-19.08

DON DET & PAKSE

(28.07-5.08)

 

Sabaidee! Was so viel heißt wie „Hallo“

 

Der Countdown läuft, man mag es kaum glauben aber es sind nicht einmal mehr 10 Wochen unserer Weltreise übrig! Wie es immer so ist verging die Zeit Anfangs so langsam und man dachte, wir haben noch ewig viel Zeit und noch sooo viele Ziele vor uns. Tja jetzt sind wir schon in Laos, unserem vorletzten Ziel angekommen! Einfach Wahnsinn. So langsam müssen wir anfangen zu realisieren, dass es in gar nicht so langer Zeit wieder nach Hause geht :( !

Doch jetzt erstmal zu Laos.

Die Einreise in dieses land gestaltete sich unerwartet schon mehr als spannend. So viel kann ich sagen. Sie dauerte von geplanten 7 Stunden von Siem Reap (Kambodscha) ganze 14 Stunden :D. Geplante 10 minütige Pausen wurden zu einer fast 2 stündigen und der Grenzübergang an sich war auf jeden Fall eine Erfahrung wert :D. Kaum hat der Bus kurz vor der Grenze angehalten, kam ein junger Mann herein und sagte wir sollen uns beeilen, die Grenze schließe gleich, wir sollten ihm sofort unsere Pässe und Bustickets für die Weiterfahrt geben, ebenfalls Geld fürs Visum und Korruptionsgelder (für seinen "Service"), es hieß, würden wir diese Anweisungen nicht befolgen, haben wir kein Bus der auf der laotischen Grenze auf uns wartet, und unser Visum bekommen wir unter Umständen auch nicht. Sein Ton dabei war mehr als unfreundlich. Nach langer Überlegung und Besprechung mit anderen Reisenden haben wir uns nicht getraut selber, eigenständig unser Visum zu holen. Wir gaben also alle unsere Reispässe und Tickets einem wildfremden, unfreundlichen Mann, er setzte sich auf seinen Roller und weg war er. Es vergingen 30 min, 45 min und nach 1 1/2 Std haben wir uns entscheiden unsere Rucksäcke zu nehmen und geschlossen zur Grenze zu gehen, denn ohne Reisepass waren wir „nichts“ . Da stand er also noch mit unseren Pässen in der Hand und verklickerte uns, der Strom sei „ausgefallen“ und das Visum könne noch nicht fertiggestellt werden. Wir wurden langsam etwas ungeduldig und unser Ton wurde ebenfalls unfreundlicher, so ging es einige Minuten zwischen dem Mann und uns hin und her bis wir ENDLICH nach einer weiteren halben Std tatsächlich unser Visum im Reisepass hatten :D wer hätte das noch gedacht? Also für alle da draußen: nie auf so einen „Mann“ vor der Grenze drauf reinfallen und schön selber über die Grenze gehen, es geht schneller, ist günstiger, einfacher und natürlich wartet auch der Bus auf einen!!! So einen Fehler macht man nur einmal :D

So viel dazu. Endlich in Laos angekommen ging es auf eine kleine süße Insel namens „Don Det“ sie liegt mitten im Mekong im Süden von Laos, bei den sogenannten 4000 Islands. Wir fühlten uns hier sofort wohl. Es war sehr ruhig und eine entspannte Atmosphäre. Niedliche Unterkünfte und tolle Restaurants! Es war ein toller Ort, um zu entspannen. Was wir die 4 darauffolgenden Tage auch taten. Wir erkundeten mit dem Fahrrad die Insel und deren Nachbarinsel „ Don Kohn“, besuchten einige Wasserfälle und legten einen Pooltag ein. Es war wirklich herrlich. Doch trotzdem musste es irgenwann weitergehen. Also auf in den Bus und ab zur nächsten „Station“ Pakse. Dies ist eine kleine Stadt, die nicht besonders viel zu bieten hat, doch die Umgebung hat wahnsinnig viel Natur, Wasserfälle, Kaffee und Teeplantagen zu bieten. Wir entschlossen uns also einen Roller für mehrere Tage zu mieten. Gleich neben unserem Hotel hat ein Belgier sein Business mit seiner laotischen Frau, die Roller vermieten und einem reichlich Informationen für das Umland geben. Perfekt! Wir ließen also unsere großen Backpacks in seinem Büro und los ging es mit einem Moped und den kleinen Rucksäcken. Wir klapperten unzählig viele Wasserfälle ab, diese sind wegen der jetztigen Regenzeit, wahnsinnig groß und das Wasser fließt in Massen. Wir hielten bei einigen Kaffeeplantagen, probierten uns durch und lernten DEN Spinnenforscher Deutschlands kennen, der Micha einiges über Spinnen gelehrt hat und wir beide plötzlich eine riesige Spinne auf der Hand sitzen hatten :D aber auch nur mit dem Wissen von „Peter J.“ , dass es eine ungefährliche ist. Eine wirklich tolle und interessante Begegnung. (Witzig war, dass wir uns zufällig vor einigen Wochen eine Doku über einen Spinnenforscher angesehen hatten, der 2003 die größte Spinne der Welt in einer laotischen Höhle entdeckt hatte. es stellte sich heraus, dass es „Peter J.“ war :D )

Die erste Nacht verbrachten wir in einem schrecklichen Ort namens ( Pakson), da es aber schon spät war mussten wir dort halt machen. es gab nur ein Guesthouse mit gutem Feedback. wir checkten also dort ein und begaben uns auf Nahrungssuche, diese gestaltete sich mehr also schwierig, da es keinen einzigen Straßenstand gab. Die Restaurants (1 an der Zahl) hatten auch um 17:00 Uhr schon geschlossen. Wir fanden eine Art Restaurant für die Locals, hier bereiteten sie allerdings nur ein Gericht zu, da wir aber hungrig waren blieb uns nichts anderes übrig als dieses zu bestellen. Ich (Rabea) musste also wohl oder übel Fleisch essen. Es war wirklich nicht schön für mich und ich versuchte zu sortieren, aber es schmeckte alles nach Fleisch.( für die, die es nicht wissen ich bin Vegetarierin ), selbst Micha hat es nur mit Widerwillen probiert. Mit einem schlechten Gewissen, ekligem Geschmack im Mund und einem großen Loch im Bauch suchten wir noch eine Art Kiosk auf und das Abendessen hieß: Chips :D.

Unzufrieden ging es ins Bett, in der Hoffnung den nächsten Tag besseres Essen zu finden. Glücklicherweise war dies auch der Fall. Nach der 2. Mopedrunde an Tag 2 ging es in ein ganz süßes Dorf, dort wohnten wir bei einer sehr netten Familie mit wahnsinnig leckerem Essen. Es war rundum ein schöner Tag.

Den letzten Tag nutzen wir nochmals für 1-2 Wasserfälle und dann ging es ab zurück nach Pakse. Es waren ca. 230 Kilometer und viele Stopps, doch der „Woweffekt“ blieb leider leider aus... aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit hier in Laos und werden uns treiben lassen, mal gucken, was noch auf uns zukommt!!

Ihr hört von uns. :)

SAVANNAKHET & VANG VIENG

(06.08-13.08)

 

Die Reise ging weiter Richtung Savannakhet, dieser kleine bescheidene Ort soll die zweitgrößte Stadt in Laos sein, so munkelt man zumindest. Bei unserer Ankunft am letzten Sonntag hatte man leider nicht das Gefühl. Alle Straßen waren wie leer gefegt und die Nahrungsaufnahme gestaltetete sich auch schwieriger als gedacht. Aber warum eigentlich dann dort einen Zwischenstopp einlegen, wenn es dort so wenig zu sehen oder überhaupt etwas zu erleben gibt? Ganz einfach die Stadt liegt direkt an der thailändischen Grenze, nur getrennt durch den Mekong. Unser Plan war es also das thailändische Konsulat aufzusuchen, um unser 60 tägiges Visa dort zu beantragen. Viele Reisende, die sich eine längere Zeit in Thailand aufhalten wollen, machen dann den sogenannten „Visa Run“ über die Grenze. Wir starteten am Montag morgen ganz entspannt, da unser Guesthouse nur fussläufig einen 1,5 km von dem Konsulat entfernt war. Bevor wir aber dort ankamen mussten wir noch zusehen, dass Rabea sich Passfotos „im asiatischen Stil“ machen lässt und wir jeweils unsere laotischen Kip in thailändische Baht umtauschen konnten. Für das Visum wurden für uns beide zusammen 2000 Baht fällig umgerechnet ca. 50€. Für uns war es auch das erste Mal, dass wir auf unserer Reise ein Visa direkt bei einem Konsulat beantragten. Da es eine staatliche Einrichtung ist, dachte ich mir man kann sich zumindest ein Hemd, lange Hose und „gute Schuhe“ anziehen, erweckt vielleicht einen seriösen Eindruck. Weit gefehlt, als wir ankamen wurde der Dresscode direkt über Board geworfen. Der eine kam in Flip Flops, kurze Hose und Tank Top und der andere fuhr mit seinen durchgeschwitzen Fahrradklamotten hin. Der Bereich wo wir das Visa beantragten erweckte den Eindruck eines Fahrkartenschalters der Deutschen Bahn ;-).

Nach erfolgreicher Erteilung unseres Visums, nahmen wir Abends den Bus nach Vientiane (Hauptstadt Laos), da leider kein direkter Bus nach Vang Vieng von dort aus fährt (heute weiß ich auch wieso). Die Fahrt im Sleeperbus war anders als erwartet, da sich die Busse überraschender Weise unterscheiden als die in Vietnam oder anderswo. Hier hatte man den „Luxus“ ein Doppelbett zu beziehen. Wenn man als Paar reist, kann diese Variante ziemlich gemütlich sein aber als Alleinreisender hat man vielleicht das Pech und man muss 8 Stunden mit einem unangenehm, riechendem und schnarchendem Nachbarn verbringen, Angekommen um 4.30 Uhr morgens in Vientiane nahmen wir uns ein TUK TUK zum Bus Terminal Nord der 30 km entfert von unserem Ankunftspunkt lag. Kaum hatten wir einen Fuß aus dem TUK TUK gesetzt, kamen schon die Einheimischen an und wollten uns in Ihre Autos zerren. Schließlich war es noch früh und wir waren die ersten Kunden und alle wollten an uns verdienen. Wir ließen uns nicht stressen und machten erstmal unser Ding. Der Mini Van mit dem wir nach Vang Vieng fuhren war nagelneu. Zu unserem Glück konnten wir uns auch noch komplett ausbreiten, da wir die einzigen im Van waren. Nach weiteren 4 Stunden Fahrt kamen wir dann auch endlich an unserem Ziel für die nächsten Tage an. Wir hatten mittlerweile aus unseren Fehlern gelernt und buchten nichts mehr im voraus, da die Preise im Internet stark von denen Abweichen, als die Preise vor Ort. So haben wir wieder eine Unterkunft für 6,60€ gefunden anstatt im Internt für dieselbe 12€ zu zahlen. Nachdem wir unserer Zimmer bezogen hatten, ging es erstmal los die Stadt zu erkunden. Vang Vieng besteht hauptsächlich aus Tourenbüros, Restaurants/Bars und Hotels. Da die Stadt lange unter den Reisenden als Ballermann Südostasiens galt waren wir erstmal skeptisch. Besonders bekannt ist Vang Vieng durch das sogennante Tubing. Was kann man sich darunter Vorstellen? Man nehme ein Fluss, einen alten Traktorreifen und mischt das ganze mit betrunkenen und bekifften Jugendlichen, die von Bar zu Bar auf dem Fluss fahren. Man kann sich vorstellen, dass so etwas wie ich hier beschrieben habe, sich überhaupt nicht mit der laotischen Kultur und Tradition deckt. Davon abgesehen, dass halbnackte junge Menschen anschließend durch die Stadt laufen. Wir beide entschieden uns eher für eine etwas andere Gangart. Die Gegend um VV ist geprägt vom Karstgebirge, Dschungel und grün grün grün, so weit wie das Auge reicht. Wir entschieden uns 2 Mountainbikes auszuleihen, um die Gegend zu erkunden. Auf dem angeblich 25 km Rundkurs, standen zum einen eine blaue Lagune und mehrere Höhlen. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht genau wussten wie die Straßenbeschaffenheit und der Zustand unserer Räder ist, freuten wir uns auf die bevorstehende Runde. Der erste Weg führte uns auf einer asphaltierten Straße direkt zu der blauen Lagune, wo wir auf ein großes Rudel von kreischenden Chinesen gestoßen sind, die allesamt von einem 4 Meter Baum ins Wasser gesprungen sind:D Welch ein Drama, da man sich das nicht länger mit ansehen konnte ging es auch direkt weiter. Noch war alles bei bester Laune, wir fuhren und fuhren verkehrt :-). Nach ca. 10 km und immer wieder steinen und Schotter kam bei Rabea Frust auf. Aber da abzubrechen nicht Ihr Ding ist, ging es weiter mit schmerzenden Popo und Blasen an den Händen. Der Weg wurde zunehmend immer schlimmer und der Frust immer größer, bis ich auf einmal in meinem Nacken einen lauten Schrei verspüren konnte. Ich drehte mich nicht um, sondern schmunzelte nur, da ich wusste sie brauchte das gerade um sich Luft zu machen. Ich machte es mir zur Aufgabe sich bis in die Haarspitzen zu motivieren baute ein Abschleppseil um sie zu ziehen und versuchte Ihr ein Lächeln zu entlocken. Gott sei Dank, ich klopfe mir selber auf die Schulter und sage gut gemacht Micha! Die angegeben 25 km entpuppten sich als 40 km, die Straßen waren Steinpisten und wir waren froh nach 6 Stunden erschöpft und dennoch glücklich wieder angekommen zu sein. Ich freue mich und bin stolz auf Rabea, dass sie richtig durchgezogen hat, beste Freundin :-).

Am Tag darauf hieß es erneut früh aufstehen, denn wir machten uns auf zum Cave Tubing und Kajaken und das bei strömenden Regen :D Selbst das hat uns keinen Abbruch getan. Begleitet von 3 verrückten Koreanern entwickelte sich der Tag zu einer lustigen Nummer. Man muss dazu sagen die Koreaner lassen es auch so richtig krachen, das liegt daran das sie auch nur 5 Tage Urlaubsanspruch im Jahr haben. Wir deutschen wären schön längst depressiv bei dieser Menge an Tagen. Ich könnte noch weiter und weiter schreiben, dass würde aber den Rahmen sprengen. Wir bereuen es nicht in Vang Vieng einen Stopp eingelegt zu haben. Aber nun heißt es auf nach Luang Prabang und somit auch schon die letzte Station auf unserer Laos Reise.

 

LUANG PRABANG

(13.8-19.8)

 

Peng! Die Reise im vorletzten Land ist nun auch vorüber. Die letzten 6 Nächte verbrachten wir in der schönsten Stadt von Laos. Aber erst einmal muss ich von der Fahrt hierher berichten. Diese gestaltete sich nämlich alles andere als entspannt. Wir buchten von Vang Vieng aus einen Mini Van, die Fahrt sollte laut Angaben 4 Stunden dauern. Allerdings hatten wir im Internet gelesen, dass es zwei Strecken gibt die nach Luang Prabang führen. Die „alte“ Straße (die ca 6-7 Stunden dauert) und die „neue“ Straße (die ca 4 Stunden dauert), uns wurde natürlich versichert wir werden die neue nehmen und nach 4 Stunden wären wir an unserem Ziel. Tja…. dem war leider nicht so. Wäre ja auch zu schön gewesen. :D Der Fahrer darf nämlich immer kurz bevor es los geht entscheiden welche Strecke er nimmt, regnet es, nimmt man die alte, denn die neue sei dann angeblich zu gefährlich . Die alte Route war eine wirkliche körperliche Herausforderung, Die Fahrt dauerte 7 Stunden, wir fuhren hoch auf 1500m mit ungefähr 700 Kurven auf der gesamten Srecke. Ihr könnt euch vorstellen, dass man für diese Strecke einen starken Magen haben muss :D Ich (Rabea) hatte nach 2 Std für die restliche Zeit meine Tüte bereit in der Hand. Für alles Fälle :D es war wirklich kein Spaß und wir mussten uns sehr konzentrieren, doch nach einer gefühlten Ewigkeit hatte es endlich ein Ende und nach 7 Std waren wir aus dem Van befreit. Es ging also los mit dem Tuk Tuk eine passende Unterkunft zu finden, dies ging schneller als Gedacht. Wir richteten uns kurz ein und weiter ging es zur Stadterkundung, allerdings bei strömendem Regen. Also kauften wir uns als aller erstes 2 Regenponchos, damit wir uns trotz Regen in Ruhe die Stadt ansehen konnten. Ihr müsst wissen, dass Luang Prabang eine sehr schöne Altstadt hat, Es wird sehr viel Wert darauf gelegt, die alten Gebäude noch zu erhalten oder zu restaurieren. Aus diesem Grund wurde sie auch 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Die nächsten Tage sollte sich das Wetter leider auch nicht mehr so schnell ändern, es regnete in Strömen, von Morgens bis Abends :( Welcome Rainseason! Irgendwann musste es uns ja mal so richtig erwischen, Viel konnten wir also nicht unternehmen. Wir entdeckten ein tolles Café mit wahnsinnig leckerem Kaffee, welches für die nächsten Tage unser „Zufluchtsort“ wurde :D

Die eigentlichen Sehenswürdigkeiten um Luang Prabang herum sind die Wasserfälle mit wunderschönem blauen Wasser. Normalerweise…. wäre da nicht die liebe Regenzeit, welche die Wasserfälle völlig überflutet mit braunem dreckigem Regenwasser. Wir haben einige Bilder/Videos von einem Koreaner gesehen, wie die Wasserfälle momentan aussehen und es hatte nichts, wirklich gar nichts mit den Bildern zu tun, die man zuvor im Internet gesehen hatte. Also entschlossen wir uns, diese Wasserfälle nicht anzuschauen, wir haben einfach schon zu viele schöne gesehen, da wären wir von diesen einfach nur enttäuscht gewesen. Natürlich gibt es auch haufenweise Tempel, doch wir hatten erstmal genug in Kambodscha gesehen und es folgen noch einige in Thailand. Und auch nördlich über Luang Parkbank sollte es von der Natur her wunderschön sein, doch wir entschieden uns wegen des Dauerregens auch dagegen weiter in den Norden zu Fahren. Leider.

So schlenderten wir es also gemütlich durch die Altstadt von Luang Prabang und abends genossen wir das leckere, riesige vegetarische Buffet in einer Seitenstraße. Hier konnte man sich aus vielen verschiedenen Dingen den Teller so voll machen, wie es ging und man zahlte nur 1,50 €. Wahnsinnig lecker. Danach ging es weiter über einen wunderschönen Nachtmarkt, den wir ebenfalls fast jeden Abend besuchten :D das besondere an diesem Markt war, dass die Einheimischen alles per Hand fertigen, von Decken, Schals, Kopfkissenbezüge, Lampen, Besteck und und und. Wirklich schön. Wir konnten einfach nicht widerstehen und kauften zwei wunderschöne Kopfkissenbezüge, dass interessante war, was die Verkäufern danach machte, sie segnete ihre Waren, mit dem von uns gegebenen Geld, da Ihr diese Waren den Umsatz eingebracht hatten und ihr weiterhin Glück und Geld bringen sollten. Ein schönes Ritual, was wir so auch noch nicht gesehen hatten.

 

Das weniger erfreuliche war, dass ich zum 4. Mal auf unserer Reise krank wurde. Einen echt fiesen Magen Darm Virus mit hohem Fieber und allem was so dazu gehört. Es hieß dann also für die letzten 2 Tage Bett, Bett, Bett. Ich hatte eigentlich beschlossen auf der Reise nicht mehr krank zu werden, hat aber leider nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe. Schade.

Heute (19.8.) geht es aber weiter, Tabletten eingeschmissen und auf geht es 13 Std Busfahrt bis zur Grenze von Thailand.

Es ist dann also wirklich soweit. Wir kommen in den nächsten 24 std in unserem letzten Land unserer wundervollen, tollen, fantastischen Weltreise an.

Thailand wir kommen und freuen uns sehr auf dich!!!!