Neuseeland

Neuseeland

10.01-03.02.2015

10.01-13.01.2016

 

Kia Ora, wie die Neuseeländer hier zur Begrüßung sagen.

Wir haben es überstanden, den ewig langen Flug von Honolulu über Sydney nach Christchurch Neuseeland. Reine Flugzeit 13 Stunden, durch die Zeitverschiebung 23 Stunden. Wir waren so froh endlich im Hostel zu sein und zu schlafen, es war bitter nötig.

Am ersten Tag in Christchurch haben wir unseren Camper abgeholt und sind wie immer zum Supermarkt gefahren, um uns richtig für die nächsten Tage und Wochen einzudecken. Nachdem wir das alles abgehackt hatten ging es für die erste Nacht auf einen Parkplatz, um dort mit gefühlten 25 anderen Deutschen zu campen. Ein bisschen deprimierend, so lange zu fliegen und dann von lauter Deutschen umzingelt zu sein:D Am kommenden morgen ging es mit dem Auto los auf die Halbinsel Akaora und einem nahe gelegen Campground, um dort entspannt zu campen.. Nachdem wir dort auch wieder mit einigen Deutschen, die schon seit 4 Jahren reisen ins Gespräch gekommen sind und uns einige Tipps abgeholt haben, ging es zum Lake Camp und einem Drehort von Herr der Ringe "Edoras" . Man fühlte sich sofort an die Filme erinnert, eine Landschaft und Ausblicke, die man nicht in Worte fassen kann. Die Berge das türkisblaue, milchige Wasser, welches sich überall seinen Weg sucht, völlig unnormal so etwas zu erleben. Nach einer kurzen Wanderung und einem grandiosen Ausblick, stiegen wir ins Auto um zum Lake camp zurückzufahren , wo wir natürlich auch unser Lager aufgeschlagen haben. Es ging auf 6 Uhr zu und wir dachten das war es mit dem Tag . Weit verfehlt wie wir ein wenig später bemerkten. Ein cooler Spot für Locals, bei Touristen ein absoluter Geheimtipp. Wir bekamen Besuch von einer reihe Neuseeländer, die mit Ihrem Motorboot Wasserski fuhren. Völlig beeindruckt schauten wir zu, bis wir ins Gespräch kamen und gefragt wurden, ob wir auch Lust hätten es mal auszuprobieren. Gesagt getan, Micha quetschte sich in den hautengen Anzug zog das life jacket über - und schon ging es los. Nach ein paar Versuchen, die mehr im, anstatt auf dem Wasser stattfanden, gab es in einer gemütlichen Runde eine Menge zu reden, Essen und Trinken. Wir haben uns mal wieder völlig überrascht gefühlt, von der Gastfreundschaft und wie man sofort in eine Gruppe integriert wird, ein tolles Gefühl und gleich ein Highlight zu Beginn unserer Reise durch Neuseeland .

14.01-19.01.2016

 

nach den tollen Erlebnissen in den ersten Tagen, hat sich durch das anhaltende schlechte Wetter zunächst Ernüchterung breit gemacht. Davon ließen wir uns aber nicht lange beeindrucken, schließlich sind wir auf Neuseeland und nicht bei minus Graden in Deutschland . Also was macht man bei schlechten Wetter, man rennt von einem Kaffee zum anderen, geht ins Kino, schläft aus, lebt in den Tag hinein, fährt mit dem Auto herum, wandert ein bisschen und hofft auf besseres Wetter. Der Ausflug zum Mount Cook und dem dazugehörigen Gletscher war sehr beeindruckend aber auch erschreckend zugleich, weil man sehen konnte, wie er über die Jahre immer mehr zum schmelzen verurteilt ist. Die Fahrten durch Neuseelands Landschaft sind sehr schön, die Seen stahlblau, Wasser über Wasser, rings herum immer wieder Berge und die Straßen für unserer befinden recht leer. Man muss anmerken wir kommen aus Amerika und sind verwöhnt mit der atemberaubenden Natur, wo der Wow Effekt von einer noch nicht gesehen Natur höher war. Neuseeland ist schön und absolut auf Backpacker ausgelegt und lädt dadurch auch zum verweilen ein.

Gestern, war Überraschung, schlechtes Wetter :D doch da wir vor ein paar Tagen einen guten Tip von einem backpacker bekommen hatten, wussten wir was unser nächstes Ziel sein sollte: "lost Gypsy caravan". Hier hat ein völlig verrückter Typ seiner Kreativität freien Lauf gelassen und ein Sammelsurium an noch nicht gesehen Dingen der breiten Masse zur Verfügung gestellt. Von außen kann man sich schnell einen Eindruck machen, um was es sich eventuell handeln könnte. Man betritt den Carvan und ist in einer Oase von skurrilen Dingen, die man eigenhändig ausprobieren kann. Nachdem man sich mit einem Kaffee im Caravan eingestimmt hat, konnte man gegen einen Obolus auch den Rest bestaunen und ausprobieren. Herein spaziert in den Garten der Genialität, wo sich Kreative rund um den Globus mit Ihren Installationen verewigt haben. Alles im einzeln zu benennen funktioniert nicht, aber ein Raum bleibt definitiv in Erinnerung, wir nennen Ihn mal den "Klavierraum". Ein altes Klavier wo jede Tastenbelegung etwas sehr kurioses hervorruft. Ob ein ringen alter Telefone, das schreien einer Babypuppe oder oder oder, dieses Erlebnis wird uns in Erinnerung bleiben. Der Besuch hat sich absolut gelohnt !!!

 

Wir sind mit unserem Campern mittlerweile 1500km gefahren und sind auf der Westküste angekommen. wo wir die meiste Zeit unserer Reise verbringen möchten. Morgen gehts mit einem Schiff rein in die Fjorde ( doubtful sounds), wir hoffen auf gutes Wetter, um eine traumhafte Aussicht zu haben. Wir freuen uns riiiiiiisieg und sind sehr gespannt, was wir dort zu sehen bekommen :)

20.01-24.01.2016

 

Ok wir haben das gemacht, wovon alle geschwärmt haben, eine Cruise durch die Fjordlandschat von Neuseeland. Wir haben uns die Doubtful Sounds für dieses Ereignis ausgesucht. Die Fahrt sollte 8 Stunden dauern. Abfahrt war um 9 Uhr von Te Anau aus. Die Busfahrt bis zum Boots Terminal erinnerte an eine Kaffeefahrt, dementsprechend auch das Publikum. Guter Stimmung, bestiegen wir den Catamaran und fuhren den Fjorden entgegen, bevor ein weiter Umstieg in Bus und Boot stattfand. Die 8 Stunden mussten ja auch ausgefüllt sein ;) Nachdem der Bus auf 4 deutsche warten musste, uns eingeschlossen, ging die Fahrt weiter und wir hatten plötzlich Anhang gefunden und zwar Simon und Franzi, dazu gesellten sich auch noch Rob und die Marie. Der Tag gestaltete sich sehr abwechslungsreich und war gespickt voller Lacher, mit dem gemeinsamen bbq am Abend auf dem Campingplatz. Unserer Van der den Abend herhalten musste, war mit 6 Personen rappel voll. Rob spielte Gitarre und sang dazu, Marie therapierte uns mit Ihren Luftballons, Simon skizzierte ein Portrait von uns beiden und Franzi sorgte für gute Laune. Es war ein klasse Abend in unserer „ hot box“. Nachdem am kommenden Morgen wieder jeder seinen eigenen Weg eingeschlagen hatte, ging es für uns wieder Richtung Te Anau um reine Wäsche zu machen, zu duschen usw. Wir fühlten uns zu diesem Zeitpunkt noch gut und freuten uns auf den Weg zum Milford Sound, welcher nicht so umfangreich ist, wie der Doubtful Sound aber der Unterschied, wir konnten den gesamten Weg mit dem Auto zurück legen. 120 km durch eine grüne Oase, so dicht bewachsen und zugewuchert haben wir das nur von Maui in Erinnerung, als wir die Straße nach Hana gefahren sind. Der Weg führte vorbei an zahlreichen Wasserfällen die an den steilen Bergen nur so herunter krachten und das nicht nur ein oder zwei, nee nee es war alles voll, ein richtiges Wasserspektakel. Wer sich ein bisschen Auskennt der weiß, dass gerade die Westküste und ganz besonders das Fiordland und der im Anschluss kommende Westland Park zu den regenreichsten Regionen der Welt gehört. Es regnete, regnete und regnete. Die Wolken hingen tief und unsere Köpfe zunehmend auch. Aber es hat sich auch gelohnt bei Regen den Weg zu beschreiten. Da dies eine Sackgasse war hieß es für uns wieder zurück und das in Richtung Queenstown. Die Stadt die für Actionsports und den Fergburger weit über die grenzen Neuseelands hinaus bekannt ist. Ein sehr schöner Aufenthalt, er hätte länger sein können, da uns die Stadt sehr gefallen hat, mit Ihrem kleinem Kreativmarkt am Wasser, wo einheimische ihre Kunst in jeglicher Art zum Verkauf anboten. Nach 4 Stunden ging es weiter in das 25 km entfernte Arrowtown, eine kleine Goldgräberstadt die mit Ihren alten Häusern (erinnert an eine Stadt im Wilden Westen) sehr charmant wirkt. Nach einer weiteren Übernachtung sollte uns der Weg weiter Richtung Fox und Franz Josef Glacier führen. Was es dazu berichten gibt, nicht viel leider! Wir sind 450 km gefahren und das nur im Regen. Die Chance, etwas vom Gletscher zu erblicken lag bei 0% und es goss aus allen Eimern. Schade wir hätten gerne mehr gesehen und so sind wir nur daran vorbei gefahren. Nachdem es mir ein paar Tage schlecht ging , ist Rabea nun an der Reihe, die mit Fieber im Van liegt während ich hier bei Mc Donalds sitzte und Euch allen berichte. Wir haben noch 8 Tage vor uns, in denen wir hoffentlich noch bisschen was sehen können. Mal sehen, ob uns das Wetter zumindest ein wenig entgegen kommt. So Ihr alle die das lest, fühlt Euch lieb gegrüßt, die letzten Tage laufen

Bis bald Eure Weltreisenden Micha und Rabea.

25.01-3.2.2016

 

nun der letzte Bericht von der schönen Insel Neuseeland. Und man kann es kaum glauben, aber wir hatten tatsächlich noch ein paar Tage Sonne, nachdem wir beide schon fast vergessen hatten, wie ein blauer Himmel aussah, hat er sich doch nochmal für ein paar Tage gezeigt und wir haben es natürlich genossen. Nachdem wir viel mit dem Auto herumgefahren sind waren wir nun auch schon ganz im Norden angekommen, dort haben wir 2 Tage bei schönstem Wetter am Abel Tasman National Park ( verbracht. Für den 26.1. hatten wir eine 4 Stündige Kajak Tour geplant, dafür natürlich extra früh aus den Federn, genug Proviant eingepackt und los geht es zur "rental station" tja weit verfehlt.... es war zwar super schönes Wetter, doch leider leider waren die Strömungen auf dem offenen Meer zu stark, sie haben niemanden mit dem Kajak hinausfahren lassen. Mit den Mundwinkeln nach unten haben wir nun überlegt, was wir mit diesem Tag anfangen, bis wir uns entschlossen haben einmal stand up paddling auszuprobieren, gesagt getan. Schon standen wir unf den Brettern und los ging es für eine Stunde. Es war nicht der Spaß, den wir mit einem Kajak gehabt hätten aber trotzdem war es eine gute Alternative und sind froh es mal ausprobiert zu haben ;)

Nach diesem Tag ging es dann immer weiter die Ostküste herunter, wir haben es uns aber nicht nehmen lassen auch noch in Nelson, Picton und Kaikura anzuhalten. Dies sind alles kleine Städtchen und Orte , aber eher auf Touristen ausgelegt, da es viele visitor centers gibt, um von dort aus Touren zu buchen.

Die letzten 3 Tage haben wir noch in Christchurch verbracht, wir sind zwar anfangs hier gelandet, doch hatten noch nichts von dieser Stadt gesehen. Eine schöne Stadt, wo aber auch die Spuren des Erdbebens noch zu sehen sind, es wird noch viel gebaut und erneuert. Wir haben die Stadt etwas auf uns wirken lassen, sind gebummelt und waren auf einer sehr schönen Streetart Ausstellung ( Spectrum streetart festival).

Alles in allem haben wir uns sehr wohl gefühlt auf dieser Insel aber freuen uns natürlich auch wieder riiiiiiesig auf Australien.

Erster Stop ist hier Melbourne für 4 Wochen , hier hoffen wir nun Arbeit zu finden. Also drückt uns die Daumen ;)