San Francisco

SAN FRANCISCO

22.12.2015-29.12.2015

Städte am Wasser haben immer etwas besonderes! Ein wunderschönes Hello aus San Francisco, unserem kleinen New York an der Westküste. Nach knapp 4 Wochen Natur pur, brauchten wir wie erstmal 1-2 Tage, um uns wieder "einzugrooven". Doch dies ist uns in San Francisco glücklicherweise nicht schwer gefallen. Die Stadt und die Menschen haben es uns sehr leicht gemacht, denn wir haben mit der Auswahl des Hostels eine wirkliche Punktlandung gemacht! Franzosen, Finnen , Koreaner, Israelis, Brasilieaner, Inder, Deutsche und viele mehr, vereint unter einem Dach. Ein schönes Gefühl, denn an solchen Orten rückt die Welt enger zusammen. Unser offizielles Weihnachtessen fand schon am 23. statt, An diesem Abend ging es ins Walzwerk, ein Ossi Restaurant mit nostalgischem Scharm. Bei leckerer Sojanka und Jägerschnitzel und einem frisch gezapftem Bier im Eingangsbereich zu sitzen, herrlich!

Eines unserer Highlights war definitiv der 24., bevor wir unsere Zutaten für das Weihnachtsessen besorgten, haben wir uns noch auf eine andere Mission begeben. Weihnachten ist das Fest der Nächstenliebe und so zogen wir los. Mit unseren Winterjacken und Handschuhen im Gepäck, die wir für die Zeit in den Nationalparks gekauft hatten, um sie Obdachlosen zu geben. Das Gefühl war überwältigend ein Lächeln, tausend Dank und ein "god bless you" zu bekommen und einen Menschen so glücklich zu sehen. Mit dieser guten Tat ging es nach Chinatown, um alle Zutaten für die Zubereitung des Thai Currys einzukaufen. Wieder angekommen im Hostel ging das bunte Treiben auch gleich los, In der Küche war international cooking angesagt, jeder zauberte etwas leckeres. Zwischen umrühren und schnippeln hatte man genug Zeit, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Nach dem wir alle fertig gegessen hatten, haben wir uns im Gemeinschaftsraum getroffen, Musik gehört und viel Spaß gehabt. Mal ein ganz anderes, aber ebenfalls sehr schönes Weihnachten, umgeben von jungen Menschen , die es sich auch zur Aufgabe gemacht haben an Weihnachten nicht bei der Familie zu verbringen sondern zu reisen..

Am ersten Weihnachtstag haben wir ersteinmal ausgeschlafen, uns Pancakes gemacht( wie jeden morgen , denn das ist das Hostelfrühstück :D ) und uns dann zum Fahrradverleih begeben, um eine Radtour zum Golden Gate park und zu Golden Gate Bridge zu machen und dies bei schönstem Sonnenschein. Auf dieser Strecke haben wir uns es aber auch nicht nehmen lassen, uns ebenfalls die kurvigste Straße (Lombard Street) und die steilste Straße (Filbert Street) anzusehen. :)

Die Tour durch die Straßen San Franciscos hatte es in sich, denn die Straßen sind nicht immer gerade, man fährt ziemlich oft bergauf, was verkatert sehr anstrengend sein kann :D. Der andere Tag gestaltete sich degegen relativ ruhig und begann mit einem klasse Kaffee im Ferry Building, wo Samstags immer der Farmers Market statt findet. Das Wetter war perfekt, die Luft klar und die Menschen alle sehr nett, also ging es weiter, Richtung Mission District der place to be für junge, alternative Leute, umgeben von vielen kleinen Cafes und coolen Concept Stores. Es waren bisher wunderschöne aber auch anstrengende Tage. Mal sehen was der morgige Tag noch so bringt.