Hawaii

Maui

30.12-06.01.2016

Aloha!

 

aus dem paradise on earth. Zumindest bis zu diesem Zeitpunkt. Wir melden uns endlich wieder zurück, um euch mit warmen Worten und Bildern den Tag zu versüßen, auch wenn es dieses mal wirklich recht schwer ist, die richtigen Worte für einen so tollen Ort zu finden!

Endlich auf der Trauminsel Maui angekommen, Mietwagen abgeholt und direkt zu unserem Lieblingsladen Walmart gefahren :D dort haben wir uns erstmal mit Decke und Kopfkissen usw.. eingedeckt, um die kommenden 7 Tage gut im Auto schlafen zu können. Unser Jeep Patriot war nämlich unsere Unterkunft, so war der Schlafplatz jeden Tag ein anderer. Nachdem wir den ersten Abend gut überstanden haben, sind wir den nächsten morgen gleich früh raus, um endlich wieder Wasser und Strand zu sehen. Wir haben einen wundervollen Strandtag eingelegt. Als wir fürs erste genug Sonne getankt haben, sind wir in eine niedliche Stadt gefahren, um ein nettes Restaurant zu suchen, wo wir Silvester schön Essen gehen können. Gesagt getan. Wir waren erfolgreich. Mit vollem Magen ging es dann weiter. Die Suche nach einem perfekten Ort um Silvester zu feiern und zu übernachten, hat zum Glück nicht lang gedauert. Wir haben einen wunderschönen kleinen Strand entdeckt, wo man sich mit dem Auto hinstellen konnte. Wir konnten es kaum glauben, Die Kofferraumtür 4 Meter vom Meer entfernt, aufgemacht und reingesetzt. Jetzt haben wir nur noch genossen. Der Blick auf das Meer und um 00:00 gab es dann noch ein schönes Feuerwerk am Strand. Ein gemütliches, schönes und einmaliges Silvester.

Die darauffolgenden Tage haben wir die Insel erkundet. unser Ziel war es die Insel einmal komplett zu umrunden, um jede noch so kleine Ecke von Maui kennen zu lernen. Und das hat sich gelohnt. Maui ist einfach eine Trauminsel. Die berühmte Strecke „Road to Hana“, haben unsere Augen riesig werden lassen. Ohne Worte! Man ist durch einen Urwald gefahren, egal wo man hingeschaut hat Grün! So viel Grün in den verschiedensten Variationen hatten wir zuvor noch nicht gesehen. Wir kamen aus der Schwärmerei und dem Staunen gar nicht mehr raus. Angekommen in Hana fingen wir an zu überlegen, wo wir schlafen, da ist uns wie zufällig der Haleakala Nationalpark vor die Füße gefallen. Dieser hatte einen sehr schönen Campingplatz , wo wir die Nacht verbringen konnten. Den nächsten morgen ging es dann an die Erkundung der Parks. Was wir das gesehen haben konnten wir gar nicht glauben. Wir waren mitten im Paradies. Der Trail führte ein durch einen Urwald, dann kam ein atemberaubender Bambuswald, wo man den Klängen, dank des Windes lauschen durfte während man durchging. Dieser wurde von wunderschönen Wasserfallen abgelöst. In den verschiedensten Größen und Wassermassen konnte man diese bewundern. Man wusste nicht wo man als erstes hinschauen sollte. Nur traumhaft!!!! Micha hat es sich natürlich auch nicht nehmen lassen sich mal in einem Pool vom Wasserfall zu baden, dass war ein Muss ;)

Dann ging es wieder ab ins Auto und hoch zu anderen Seite des Nationalparks, wo wir erst auf 2000 meter unser Camp aufgeschlagen haben, um an dem kommenden morgen weiter zum Haleakala Krater zu fahren. Ein Wahnsinns Ausblick auf diese Vulkanlandschaft, es hat sich ebenfalls gelohnt!

 

Am Sonntag haben wir uns dank Fred (eine Bekanntschaft aus dem Flieger nach Maui) zum little beach begeben. hier findet jeden Sonntag den ganzen Tag ein kleines Festival statt. Es wird getrommelt und getanzt, einer ist verrückter als der andere. Jeder lässt sich etwas anderes einfallen um aufzufallen, ob nackt am Meer um Blockflöte zu spielen oder mit Anfang 70 mit langen grauen Haaren auf einem Surfboard die Wellen zu reiten. Ein herrlicher Anblick. Eines wa sicher: man hatte immer genug zu gucken :D so viele Hippies auf einem Haufen hatten wir noch nie gesehen. Es war genial. Dieser Ort war Harmonie pur und jedem Menschen, den du angeschaut hast hatte ein Lächeln und diese Stimmung ist zu einem übergegangen.

An diesem Tag scheint auch das Schicksal eine Rolle gespielt zu haben, denn wir setzten uns ausgerechnet an diesem großen Strand hinter Anja und Flo. Die beiden sind ebenfalls 2 deutsche Reisende wie wir und machen gerade genau das, was wir durchleben. Eine Weltreise, und auch sie haben keine Wohnung mehr und den Job haben sie ebenfalls gekündigt. Es passte von der ersten Minute an und hatten sehr viel Spaß mit ihnen. Auch wenn wir alle erst genervt davon waren wieder Deutsche zu treffen :D Man möchte einfach mal einen Ort ohne sie finden (was wir bis jetzt noch nicht geschafft haben) Die nächsten 2 Tage haben wir zusammen verbracht. Wir waren zusammen schnorcheln und haben zum ersten mal in unserem leben Schildkröten in freier Natur im Meer gesehen, haben Wale auf dem Meer beobachtet und abends am Strand zusammen gegessen. Perfekt! Besser ging es unserer Meinung nicht. Wir sind froh diese lieben Menschen kennen gelernt zu haben!!!

Den letzten Abend wollten wir nun auch noch einmal zusammen verbringen, um uns zu verabschieden. Wir holten sie vom Hostel ab und hatten alle noch keinen rechten Plan für diesen Abend, bis wir die Tür hinter ihrem Hostel in einen wunderschönen, niedlichen Garten entdeckt haben. Hier hatten wir ein paar sehr interessante Stunden, da wir dort auf einen echten Hawaiianer getroffen sind, der uns die Geschichte Mauis näher gebracht und erläutert hat. Diese Geschichten durften wir uns bei dem traditonellen Getränk namens "Kava" anhören, es wird aus einer Pfefferpflanze gewonnen und wirkt beruhigend und entspannend. Es war also ein sehr gelungener Abend und wir haben noch einiges dazu gelernt.

 

Diese Insel hat es uns wirklich angetan und sich nicht in Sie zu verlieben ist schier unmöglich . Wir fliegen mit etwas Wehmut weiter, auch wenn wir wissen, das noch so viele andere schöne Stationen kommen.

 

Oahu (Honolulu)

06.01-08.01.2016

Aloha zum Zweiten,

 

auch wenn wir auf dieser Insel nur sehr wenig Zeit hatten (einen ganzen Tag) wollten wir es uns nicht nehmen lassen, diese ebenfalls noch zu erkunden, denn unser Flug Weiterflug ging sowieso von Honolulu;)

Doch man merkte gleich beim ankommen, dass Oahu die Hauptinsel ist, man hat im ersten Augenblick nicht das Gefühl gehabt auf einer Insel zu sein, da überall um einen herum Wolkenkratzer und Autobahnen zu sehen waren. Wir brauchten erstmal einen Moment, um uns daran zu gewöhnen, da Maui so ganz anders war.

Abends angekommen am Flughafen, haben wir gleich unseren Mietwagen abgeholt, um am nächsten Tag möglichst schnell viel zu sehen. Dies haben wir auch prompt in die Tat umgesetzt. Am nächsten morgen sind wir recht früh aus den Federn gesprungen, uns gestärkt und ab ins Auto, um gleich hoch in den Norden zu fahren, denn dort ist eindeutig der schönere Teil der Insel. Wir haben an jedem Ort angehalten, der uns interessant erschien und haben so wunderschöne Strände gesehen, wo man viele viele Surfer beobachten konnte (an diesen Stränden treffen sich die Weltbesten Surfer). Zwischen diesen traumhaften Stränden mit glasklarem, blauem Wasser gab es immer wieder Stellen, wo Einheimische in ihrem Foodtrucks super leckeres Essen und Trinken angeboten haben, man wusste nicht was man als erstes nehmen sollte :D Es war also eine echt schöne , abwechslungsreiche Strecke und wir sind froh gleich die Route in den Norden genommen zu haben. Es war ein wirklich gelungener Tag und wir sind froh diese Insel ebenfalls kennen gelernt zu haben, auch wenn es nur kurz war.

 

Jetzt geht es aber nun nach fast 3 Monaten auf einen neuen Kontinent: Neuseeland. Wir freuen uns riiiiiiesig und sind einfach nur gespannt, was jetzt auf uns zukommt.

 

Bis bald ihr lieben!